m Steinbruch Burglengenfeld, genau wie in anderen Abbaustätten, muss die Vegetation für den Abbau zurückgedrängt werden. Sowohl Totholz oder Geröll wie auch eine Verbuschung werden dabei oft als „Störfaktor“ betrachtet. Regelmäßig müssen deshalb Pflegeschnitte durchgeführt und im Weg liegendes Material aufgeräumt und beseitigt werden. Dabei können diese Materialien durchaus auch einen Mehrwehrt für die Natur bringen.

Sandra Pschonny und Sabrina Behrendt von der Technischen Universität München griffen genau diesen Punkt auf und entwickelten aus dem abfallorientierten Ansatz einen nutzenorientierten Ansatz. Die vorhandenen „Störfaktoren“ sollten gezielt für den bereits renaturierten Teil des Steinbruchs genutzt werden, um die von Reptilien bevorzugten Lebensräume zu verbessern. Reptilien im Steinbruch?
Ja…Schlingnattern, Ringelnattern oder auch Waldeidechsen und Blindschleichen wurden bis dato bereits im Steinbruch gesichtet. Sie alle fühlen sich in einer Mischung aus besonnten und geschützten, schattigen Stellen am wohlsten. Doch um aus den bereits vorhandenen Materialien diese Reptilien-Infrastruktur in einem Steinbruch zu erschaffen, benötigt man schweres Gerät. Wie das Team diese Aufgabe zusammen mit den Mitarbeitern des Zementwerks Burglengenfeld angegangen ist, sehen Sie in unserem nächsten Kurzfilm…

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